Vom 12. 01. bis 01.03.2011
Im Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin
Gustav-Meyer-Allee 25, Gebäude 13b, 1. OG, 13355 Berlin
Der gebürtige Spanier Félix Candela (1910-1997) gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der modernen Baukunst. Sein Werk umfasst mehr als 800 Stahlbetonschalen, die mehrheitlich in den 50er und 60er Jahren in Mexiko entstanden sind. Zum Architekten ausgebildet arbeitet er hauptsächlich als Bauunternehmer und Ingenieur; dies begründete sein tiefes Verständnis für den Zusammenhang von Konstruktionen und Form, was wir heute als Ingenieurbaukunst begreifen und bewundern.
Es waren die wegweisenden Arbeiten von Eduardo Torroja, die Candelas starkes Interesse an Schalentragwerken weckte. 1936 erhielt er ein Stipendium, um in Deutschland seine Ausbildung zu beenden, allerdings verhinderte der spanische Bürgerkrieg diese Reise und 1939 begab er sich ins Exil nach Mexiko. Von nun an sollte er sein Leben in Spanien, Mexiko und den USA verbringen.
Zu seinem 100. Geburtstag widmet ihm seine Heimatstadt Madrid diese Ausstellung mit dem Titel ‘Félix Candela: La Conquista de la Esbeltez / The Achievement of Slenderness‘. Die Ausstellung kommt nun nach Berlin. Sie präsentiert nicht nur sein Leben und seine wichtigsten Bauwerke, sondern möchte auch seine Konstruktionsphilosophie näherbringen.
Vortragsreihe Félix Candera - Was wurde aus seinen Betonschalen?
01.02.2011, 18.00 Uhr Mike Schlaich
Über die Betonschalen von Félix Candela hinaus
15.02.2011, 18.00 Uhr Hans Schober
Zur Gestalt und Topologie transparenter Schalen
01.03.2011, 18.00 Uhr Knut Göppert
Unter großen Dächern
eine Ausstellung:
der Stadt Madrid,
der Polytechnischen Universität Madrid und
der Fundación Juanelo Turriano
eine Veranstaltung:
des Fachgebietes Entwerfen und Konstruieren der TU Berlin,
dem Deutschen Museum in München und
dem INGENIEUR BAUKUNST eV.